Trainerteam der Kaiserslautern Pikes fordert nach 0:24-Niederlage Disziplin und einen Sieg

Quelle: Rheinpfalz Sebastian Funda

Im zweiten Spiel der Football-Regionalliga Mitte empfangen die Kaiserslautern Pikes am Samstag (15.30 Uhr, Schulzentrum Süd) einen altbekannten Konkurrenten. Gegen den Mitaufsteiger Kassel Titans soll die 0:24-Auftaktschlappe gegen die Mainz Golden Eagles mit einem Sieg vergessen werden.
In der abgelaufenen Oberliga-Saison kämpften die Pikes mit ihrem kommenden Gegner um den Meistertitel und hatten am Ende die Nase vor den Titans. Durch die Umstrukturierung der Ligensysteme kommt es nun in der Regionalliga zum erneuten Duell der beiden Rivalen.Während die Titans gegen die Frankfurt Pirates einen knappen 8:6 (0:0, 0:0, 8:0, 0:6)-Erfolg zum Saisonauftakt erzielen konnten, gingen die Hechte mit gesenkten Köpfen vom Feld. „Das war ein absolut enttäuschender Tag“, fiel die Spielanalyse von Offensive Coordinator Justin Seals, der Headcoach Oscar Loveless vertreten musste, mit seinem Team entsprechend lautstark und lang aus. „Das war eine Niederlage, die vor allem auf fehlender Disziplin beruhte“, nahm er seine Mannschaft in die Pflicht.

„Unsere Spieler müssen sich mehr um ihre Verantwortungen auf ihren Positionen kümmern und diese Erwartungen erfüllen, statt irgendwelchen anderen Erwartungen nachzueifern“, sagte er. Für das Trainerteam bedeutete das, wieder an die Taktiktafeln zu gehen, um verschärft die Positionsaufgaben zu trainieren. „Vor allem im Blocken und Halten des Balles, während wir rennen, müssen wir gewaltig zulegen“, meinte Seals, der in dem Bereich die größten Baustellen auf einer sehr langen Liste sah. „Ich könnte diese Liste jetzt noch unendlich weit fortsetzen, doch hilft das alles nicht, wenn die Disziplin fehlt und Vorgaben, die von uns Trainern kommen, nicht umgesetzt werden“, erklärte er und hofft auf schnellste Besserung.

„Aus Fehlern muss man lernen. Das ist wie in der Schule oder im Studium. Wir stehen wieder mit den Köpfen nach oben und haben erst das erste Spiel gespielt. Wir müssen jetzt an uns glauben und disziplinierter spielen“, fordert Seals, der am Samstag das Kommando wieder an Loveless übergibt.

Die Aufgabe wird mit den Titans jedoch nicht einfacher: Ein 6:6-Unentschieden stand in der letzten Saison im Hinspiel auf der Anzeigetafel, ehe im Rückspiel das Duell vor heimischem Publikum mit 12:6 an die Pikes ging.