Gegen das ungeschlagene Heimteam der Darmstadt Diamonds verschliefen die Kaiserslautern Pikes am Samstag das erste Quarter bei brütender Hitze komplett, bewiesen dann jedoch eine starke Moral und zeigten eine tolle Aufholjagd, unterlagen am Ende aber dennoch verdient 28:47 (0:27, 16:6, 12:7, 0:7).
Der Gastgeber präsentierte sich im Glutofen Bürgerpark bestens vorbereitet und legte gegen die sonst so sattelfeste Defense der Pikes ein beeindruckendes erstes Viertel hin.
Binnen kürzester Zeit leuchtete auf der Anzeigentafel ein 27:0-Vorsprung. Dabei bekamen die Roten Hechte vor allem das Laufspiel von Elia Böhmann und Jermain Elser nicht in den Griff, die mit ihren Touchdowns für den deutlichen Vorsprung sorgten.
Aber auch nach einem weiten Pass auf Widereceiver Cam Countryman war die Pike-Defense machtlos.
Mit dem Punktepolster im Rücken gingen die Diamonds das zweite Quarter entspannter an.
Die Pikes nutzten das und starteten eine Aufholjagd durch ein immer besser greifendes Laufspiel.
So betrug der Rückstand kurz vor der Pause nur noch elf Punkte, ehe Darmstadt mit der letzten Aktion mehr als die Hälfte des gesamten Feldes überbrückte und zum 33:16-Pausenstand kam.
Nach der Halbzeit setzten die Pikes ihre Aufholjagd fort, kamen auch besser ins Spiel und verkürzten ihren Rückstand eine Viertelstunde vor Schluss auf zwölf Punkte.
Mit zwei weiteren Touchdowns im letzten Quarter hätten sich die Hechte mit dem Ausgleich belohnen können, doch es punktete nur noch der Tabellenzweite mit einem Touchdown.
Der Lauterer Quarterback Aaron Blackmon kugelte sich im Schlussviertel die Schulter aus. Aufgrund der verschlafenen ersten Viertelstunde war dies letztendlich dann auch eine verdiente Niederlage, die im Rückspiel jedoch nicht wieder so ausfallen muss, wie Darmstadts Coach Alex Marquardt nach dem Abpfiff kundtat: „
Die Pikes haben sich nie geschlagen gegeben.
Zu Hause werden sie ganz sicher noch zwei Schippen draufpacken können. Das wird kein Selbstläufer, sondern ein hart umkämpftes und sicher sehr knappes Spiel werden.„
Bis dahin hat das Team von Oscar Loveless noch zwei schwere Auswärtspartien vor der Brust.

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